20.11.2019
Zirkus_in_Mathe PDF Drucken

So ein Zirkus - auch in Mathematik !

In der Sinus-Vorbereitungsgruppe waren wir uns schnell einig, dass die Zirkusluft auch den Mathematikunterricht in unseren JÜL-Klassen durchpusten sollte. Sofort fielen uns die Aufgaben aus unserer Schulzeit ein: „Eine Familie besucht den Zirkus mit 4 Personen. Wie viel Eintritt muss sie bezahlen?" Da wollten wir nicht stehen bleiben und haben deshalb das Internet durchforstet, Bücher gewälzt, eigene Ideen entwickelt und diese unseren Klassen angepasst.

Ausgangspunkt war das Tausendtraum- Zirkuszelt mit 400 Plätzen. Daraus ließ sich eine prima Zahlenraumerweiterung basteln. Wir hatten 400 Eintrittskarten, die gebündelt und gezählt werden konnten. Anschließend holte jedes Kind für sich und seine Familie Eintrittskarten ab. Auf diese wurden die Gesichter der Familienmitglieder gemalt und mit Hilfe der Sternenkinder an den richtigen Platz im Zirkuszelt (Vierhunderterfeld) geklebt.

In der JÜL 5 sollten Zahlentiere auftreten. Die Kinder haben Tiere gezeichnet, in denen ganz viele Zahlen versteckt waren. Dann haben sie daraus Aufgaben entwickelt und ausgerechnet. Anschließend wurden die Ergebnisse überprüft, mit Mitschülerinnen und Mitschülern überprüft und dann passende Podeste mit der Ergebniszahl gemalt. Daraus wurde ein großes Plakat gestaltet. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja mal gucken und ausrechnen, welches Tier wohin gehört. Das Plakat hängt an der Sinus-Wand neben dem Sekretariat.

In unserem Zirkus gab es natürlich auch Clowns. Einer von ihnen hatte Schwierigkeiten sich für seinen Auftritt anzuziehen. Welche Möglichkeiten hat er, wenn er drei verschieden Hosen und drei jeweils andersfarbige Oberteile hat? Die Sternenkinder kombinierten sogar die Möglichkeiten für je vier Hosen und Hemden. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Clown Rudolph dagegen zeigte sich von seiner eitlen Seite. Er wollte ein buntes, symmetrisches Kostüm. Die Kinder malten, was das Zeug hielt und überprüften immer wieder ihr Ergebnis mit dem Spiegel an der Symmetrie-Achse.

Nun wurde der Kopf des Clowns näher betrachtet. Wir hatten verschiedene Hüte und Brillen, die einige Kinder vor der Klasse als Beispiel kombinierten. Sie sahen schon sehr echt aus! Danach haben wir die verschiedenen Möglichkeiten in eine Tabelle eingetragen, weil es ja auch im Zirkus sehr geordnet zugeht. Am Anfang war das gar nicht so leicht. Aber bald hatten die meisten den Dreh raus und malten die Clowns an die richtige Stelle.

Unsere ganze Schulgemeinschaft ist sich ja einig, dass die Zirkuswoche etwas ganz Besonderes war.

Wie schön, dass das auch für unseren Mathematikunterricht galt.

 

Die Sinus-Gruppe mit den FMG-Lehrerinnen Fr. Böhle, Fr. Brose, Fr. Engelhardt, Fr. Riedel und Fr. Schlüter

 
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